Roboter reden ein Wörtchen mit

Was sagt denn der Grammatik-Papst, Duden-Revisor, TU- und UdK-Urgestein Peter Eisenberg dazu:

Sprachwandel durch intelligente Maschinen?

In dieser Woche ist der neue Rechtschreibduden erschienen. Einen Tag zuvor war der Verkaufsstart von Google Home, dem “intelligenten Lautsprecher” mit Sprachfunktion. Zwei Ereignisse ohne Zusammenhang? Nein. Beide haben etwas mit Sprachwandel zu tun – dem realen, heutigen, und dem virtuellen, zukünftigen.

Sprachwandel kann viele Ursachen haben: kulturelle Einflüsse, Migration, Sprachkontakt, Medien, Bildungsprozesse oder sprachsystembedingte Faktoren etwa. Der Duden dokumentiert diesen Wandel für den Wortbestand des Deutschen. Die gerade erschienene 27. Auflage dieses Wörterbuchs, dessen Verlag “Bibliografisches Institut” inzwischen zur Cornelsen-Gruppe gehört, hat eine große Welle in den Medien nach sich gezogen mit den 5.000 Wörtern, die neu aufgenommen wurden. Gleichzeitig sind auch viele Wörter gegenüber der 26. Auflage verschwunden, “Jahr-2000-fähig” etwa. Bei manchen Wörtern ändern sich auch die Angaben zur Deklination oder Konjugation, zum Kasus, den ein Wort von einem anderen fordert, oder zur Bedeutung. All das lässt den kontinuierlichen Wandel, dem jede Sprache unterliegt, erkennbar werden, zumindest den Teil des Sprachwandels, der sich im Wortgebrauch manifestiert. Wandel im Bereich der Grammatik und der Sprachverwendung ist schwerer und vor allem nur langfristiger beizukommen. Aber auch diesen gibt es heute – die Diskussion um das “Kiezdeutsch”, das die Potsdamer Germanistin Heike Wiese in ihrem gleichnamigen Buch beschrieben hat (“Machst du rote Ampel!”), hat sich um diese Ebenen des Sprachsystems gedreht.

Sprachwandel nach der 4. Revolution

Bislang war der Sprachwandel immer von Menschen herbeigeführt worden, manchmal bewusst durch Sprachkritiker oder Grammatiker, zumeist jedoch unbewusst infolge unzähliger Kommunikationsereignisse in einer Sprachgemeinschaft und im Kontakt mit anderen Sprachgemeinschaften. Erstmals jedoch wird seit einigen Jahren die menschliche Sprache auch von Maschinen genutzt, Google Home ist dafür ebenso ein Beispiel wie das Gerät Echo von Amazon, Microsofts Cortana oder die vielen anderen mündlichen und schriftlichen Sprachautomaten, die es inzwischen gibt. Der Informationsphilosoph Luciano Floridi ist der Meinung, dass mit der Digitalisierung eine vierte kulturelle Revolution einhergeht, die das Selbstverständnis des Menschen so grundlegend wandeln wird wie schon die drei Revolutionen zuvor: die Kopernikanische Revolution, nach der sich der Mensch auf seiner Erde nicht mehr im Zentrum des Universums sehen kann; die Darwin-Revolution, die dem Menschen auch seine Sonderstellung in der Natur genommen hat; und die Revolution, die sich mit Freud, der Verhaltenspsychologie und den Neurowissenschaften verbindet. Mit dieser Revolution ist dem Mensch auch die Hoffnung genommen worden, zumindest der Herrschaft im eigenen Oberstübchen innezuhaben, seine Psyche und seine Handlungen also vollständig durch Introspektion verstehen zu können. Nach der vierten Revolution schließlich, der der intelligenten Maschinen, wird dem Menschen nun auch noch das letzte Bisschen seines humanen Selbstverständnisses genommen, seine Intelligenz, und mit ihr die verschiedenen Ausprägungen intelligenten Verhaltens, etwas das Kommunizieren in natürlicher Sprache.

Vier Konstellationen der Einflussnahme

Wenn nun also nicht mehr nur Menschen in natürlicher Sprache kommunizieren, sondern auch Maschinen mit dem Menschen und womöglich sogar Maschinen untereinander, stellt sich die Frage, wie sich dies langfristig auf den Sprachwandel auswirken mag. Ich meine, dass es vier verschiedene Konstellationen zu beachten gilt:

  1. Unterstützte menschliche Kommunikation:
    Dies ist schon heute beim Schreiben auf Smartphones weit verbreitet. Der Rechner macht Wortvorschläge, entweder zur Vervollständigung einer Zeichensequenz oder für das nächste Wort im Text. Damit wird ein Bias zur Verwendung bestimmter Wörter erzeugt und zur Nicht-Verwendung anderer. Wörter, die nicht im Smartphone-Wörterbuch enthalten sind, werden möglicherweise tendenziell vermieden, genauso wie grammatische Konstruktionen, die von einem System nicht durch Wortvorschläge unterstützt werden.
    Was wir bislang beim Tippen auf Smartphones erleben, dürfte beim unterstützten Schreiben erst der Anfang sein. Microsoft etwa arbeitet an Systemen, die das Schreiben in einer Fremdsprache unterstützen oder Umformulierungen vorschlagen. Ist so etwas erst einmal in Word & Co. integriert, dürfte eine Auswirkung auf die Schriftsprache offensichtlich werden. Schon heute sind gewisse Folgen der Computer-vermittelten Kommunikation festzustellen, wie etwa Christa Dürscheid und Karina Frick in ihrem Buch “Schreiben digital” zeigen.
  2. Kommunikation mit virtuellen Systemen:
    Damit sind Systeme wie das neue Google Home, Amazon Echo oder Microsoft Cortana gemeint. Derartige Systeme verfügen bislang über eine Sprachkompetenz, die nicht situationsbezogen ist. Dies betrifft sowohl die wahrnehmbare Situation, in der kommuniziert wird (was einen gerade umgibt), als auch die diskursive Situation (was bereits vorher gesagt worden ist). Trotzdem prägen auch diese Systeme die Kommunikation mit dem Menschen, und zwar im umgekehrten Sinne: Bauen wir nämlich Erfahrung darin auf, was solche Systeme verstehen (im lexikalischen und grammatischen Sinne), dann stellen wir uns nach und nach darauf ein – so sind wir Menschen nun einmal gestrickt. Bestimmte Wörter und Konstruktionen meiden wir, andere benutzen wir bevorzugt. Dadurch wird beim Menschen eine kognitive Verstärkung bewirkt, die man Entrenchment nennt. Und diese wiederum bewirkt längerfristig einen sprachlichen Wandel.
    Zwar dürfte all das noch keine Rolle spielen mit den paar sprachfähigen Geräten, die uns demnächst umgeben werden. Wenn man aber bedenkt, dass vor gerade einmal zehn Jahren das iPhone als erstes Smartphone im heutigen Sinne auf den Markt gekommen ist, vermag ich mir nicht vorzustellen, was mit virtuellen sprachlichen Systemen in zehn Jahren alles möglich sein wird.
  3. Kommunikation mit intelligenten Robotern:
    Auch wenn dies immer noch besonders futuristisch erscheint, so handelt es sich dabei doch um eine Computerlinguistik-Anwendung, an der seit mehr als 40 Jahren gearbeitet wird. Schon bei den ersten halbwegs intelligenten Robotern, ob real oder simuliert (etwa Shakey oder SHRDLU), war eine natürlichsprachliche Schnittstelle integraler Bestandteil. Ganz anders als bei virtuellen Systemen sind Roboter in eine reale Situation eingebettet, müssen sehen und agieren können, was sich auch in der Sprachnutzung niederschlägt. Idealerweise sollten intelligente Roboter auf kurze Hinweise und Anweisungen reagieren können, was die Sprachnutzung im Handlungszusammenhang beeinflusst. Sind wir erst einmal von Servicerobotern im Alltag umgeben, dürfte daraus ein spezifischer sprachlicher Anweisungsstil, womöglich ein moderner “Sklavenhalterstil” hervorgehen, wie ihn Menschen untereinander (hoffentlich) nicht verwenden würden. Auch dies dürfte ein Impuls für einen zumindest partiellen Sprachwandel darstellen.
  4. Kommunikation intelligenter Systeme untereinander:
    Auch für diesen Fall gibt es bereits Erkenntnisse: Vor kurzem ging ein Forschungsbericht durch die Wissenschaftsmedien, in dem es um zwei Software-Agenten der Facebook-Forschung ging, die in natürlicher Sprache miteinander verhandeln können. Eigentlich sollten diese Agenten mit Menschen in Chats interagieren, sie wurden aber testweise auch auf ihresgleichen losgelassen. Da es von den Programmierern versäumt worden war, die Verwendung von wohlgeformtem Englisch bei den sprachlichen Äußerungen zu fixieren, bildeten diese Verhandlungschatbots nach und nach ihre eigene Sprache aus, ohne sich weiter um Grammatik und Lexik der englischen Sprache zu scheren. Aussagen wie “i i can i i i everything else” erhielten dabei eine klare Funktion und Bedeutung, die sich aufgrund des inzwischen erfolgten Abstimmungs- und Lernprozesses der Systeme selbst kaum von ihren Programmierern entschlüsseln ließ.
    Ähnliches hatte bereits vor einigen Jahren der Belgische KI-Forscher Luc Steels erreicht. In seinem “Talking Heads”-Experiment entwickelten Roboter durch verschiedene Sprachspiele ihr eigenes Vokabular und ihre eigene Grammatik. Steels wollte damit auch einen Betrag leisten zum Verständnis der Sprachentwicklung überhaupt, insbesondere zu der klassische Frage, wie sprachliche Symbole ihre intersubjektive Bedeutung erhalten haben.
    Dass die Kommunikation intelligenter System untereinander einmal einen Einfluss auf den Sprachwandel menschlicher Sprachen haben wird, bezweifle ich. Die Betrachtung dieser Art des Sprachwandels aber bildet eine wichtige Quelle zum Verständnis des Sprachwandels in menschlichen Gemeinschaften.

Sprachwandel ist nach einem halben Jahrhundert Abstinenz wieder zu einem großen Thema der Sprachwissenschaft geworden. Anders als früher wird dieser heute anhand großer digitaler Korpora untersucht. Für viele Bereiche der Computer-vermittelten oder Computer-beeinflussten Sprachverwendung existieren allerdings noch keine Referenzkorpora. Es steht zu erwarten, dass wir das Signal der Digitalisierung in der Daten bald deutlicher werden erkennen können.

Beitragsbild: Replikat von Walter Schulze-Mittendorffs Maschinenmensch Maria aus Fritz Langs Film “Metropolis” von 1927 (Ausschnitt). Quelle: WikipediaCC BY-SA 2.0

Veröffentlicht von

www.lobin.de

Henning Lobin ist seit 2018 Direktor des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim (Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft) und Professor an der dortigen Universität. Zuvor war er ab 1999 Professor für Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 2007 bis 2016 leitete er dort das interdisziplinäre Zentrum für Medien und Interaktivität, in dem die Auswirkungen von neuen Kommunikationsformen auf Wissenschaft, Kultur und Bildung untersucht werden. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Sprache, Texttechnologie und die multimediale Wissenschaftskommunikation. Gegenwärtig ist er u.a. Mitglied des Fachkollegiums "Sprachwissenschaft" der Deutschen Forschungsgemeinschaft, germanistischer Fachbeiräte von DAAD und Goethe-Institut und des Forschungsbeirats der Stiftung Wissenschaft und Politik. Bei den SciLogs ist Henning Lobin Autor des Blogs "Die Engelbart-Galaxis" und Gast-Autor im Blog "Wissenschaftskommunikation hoch 3" der ACATECH, für die er auch als externer Experte für Fragen der Wissenschaftskommunikation in sozialen Medien fungierte. Lobin ist Autor von sieben Monografien und hat zahlreiche Sammelbände herausgegeben (Bücher bei Amazon, bei Buch.de und im Buchhandel). Zuletzt erschienen: Engelbarts Traum (Campus, 2014, polnische Übersetzung 2017, chinesische Übersetzung 2018 [im Erscheinen]). Im August 2018 erscheint im Metzler-Verlag: Digital und vernetzt. Das neue Bild der Sprache.

Der Sprachwandel zeigt sich in verkürzten Sätzen, weggelassenen Präpositionen, in Internetkürzeln.
Das kommt daher, dass die meisten nicht mit 10 Fingern eintippen können und mit nur 2 Fingern zu schreiben, dauert es zu lange. Also opfert man einen korrekten Satz einer verkrüppelten Verkürzung.
Dazu kommen natürlich noch die vielen Fachsubstantive, die man auch noch verbalisiert oder adjektivisiert.

In meinem Umfeld kenne ich kaum jemanden, der mit Siri, Cortana oder Alexa (Amazon) kommuniziert oder auch nur regelmässig Fragen stellt. Und das obwohl ich in einem Informatikumfeld tätig bin. Doch in diesem Umfeld wird heute vor allem getippt und nur wenig gesprochen.
Es hat sicher auch mit Gewohnheiten zu tun. Ich weiss zwar, dass ich Siri einfach diktieren könnte: “Stelle den Wecker auf 7:30”, doch das mache ich bis jetzt manuell und sehe auch keinen Grund, das zu ändern.
In den USA scheint aber beispielsweise Alexa schon eine ansehnliche Benutzergemeinde zu haben. In einer Dokumentation dazu erfuhr ich von einem Altersheim/Pflegeheim in dem Alexa von beispielsweise Sehschwachen/Teilblinden benutzt wird um Informationen über das Wetter und vieles mehr abzufragen oder um sich vorlesen oder alte Hits abspielen zu lassen. Das heisst, solche automatischen Zuhörer und “Versteher” können (Teil-)Behinderungen überwinden helfen.
Menschen ohne Behinderungen benutzen Alexa beispielsweise um sich während des Kochens ein Rezept vorlesen zu lassen oder überhaupt um während des häuslichen Arbeitens Rückfrage- und Unterhaltungsmöglichkeiten zu haben. Es braucht dann keine Tastatur, keine PC zu dem man laufen muss, sondern man frägt während des Kochens, Putzens, etc. Alexa, damit sie einem Hilfestellung gibt oder einen mit Musik, dem Wetterbericht unterhält oder damit es einen mit einem Bekannten telephonisch verbindet.

Doch von zwischenmenschlicher Kommunikation ist auch Alexa noch meilenweit entfernt. Das Sprachverständnis all dieser zuhörenden Assistenten ist sehr beschränkt.

@ Herr Holzherr :

Die “Pflegerobbe” Paro nicht zu vergessen, oder Eliza; helfen tut hier wohl entscheidend nur die Demenz, Abnehmerzufriedenheit meinend.

Insgesamt nerven den Schreiber dieser Zeilen, den Webbaer, auch Erfolgsmeldungen zunehmend ab, er ist vor vielen Jahren selbst ein wenig, auch im SciFi-Kontext, womöglich hat niemand mehr technische SciFi der Sechziger gelesen, als jemand, der jetzt noch lebt, irritiert worden.

Auch hier – ‘Nach der vierten Revolution schließlich, der der intelligenten Maschinen, wird dem Menschen nun auch noch das letzte Bisschen seines humanen Selbstverständnisses genommen, seine Intelligenz, und mit ihr die verschiedenen Ausprägungen intelligenten Verhaltens, etwas das Kommunizieren in natürlicher Sprache.’ – weiß Dr. Webbaer nicht so recht, ‘das letzte Bisschen seines humanen Selbstverständnisses’, tsk, tsk…

Marketing, es müsste Marketing vorliegen, die AI hat keineswegs derart, auch bei stark zunehmender CPU-Leistung, in den letzten Jahrzehnten derart geleistet, wie einstmals versprochen, und sie scheint nicht dabei zu sein, dies zukünftig zu tun, wie später versprochen.

Die Grenzen der Welten sind halt unüberwindbar, “Paro 3.0” wird ein schlaues Kerlchen sein, auch womöglich sehr putzig, aber doch ganz primär in seiner Welt unterwegs.
In puncto Linguistik wird hier Honig zu saugen sein, den teils auch sprachlich minderbemittelten hier gemeinten Primaten sozusagen bestmöglich zu unterstützen; Gegner dieser Entwicklung ist Dr. Webbaer selbstverständlich nicht.
Jede “Pflegerobbe” könnte die letzte sein.

MFG
Dr. Webbaer

Die “Drei Revolutionen” des hier gemeinten Primaten, sind dem Schreiber dieser Zeilen als die der Schrift, die des Buchdrucks und die der netzwerkbasierten (auch : globalen) Kommunikation, als die des “Webs” bekannt.

Inwieweit subordinierter Sprachmissbrauch, sog. Kiezdeutsch beispielsweise, hier hinein spielt, “Isch gehen Döner” hier als Exempel, sollen andere beurteilen, gerne auch “hypen”, wenn ihnen danach ist.

Ansonsten, vgl. mit ‘i i can i i i everything else’, der Webbaer hat sich einige Texte zu dieser Sache durchgelesen, darf womöglich auch hier gehofft werden, von anderen, dass sich auch die Sprache der AI günstig und vor allem auch : divers entwickelt.
(Der Webbaer ist sich sicher, dass Sätze, wie die zitierten, die auf ein ‘I i i i i i i i i i i i i i i i i i i I i i i i i i i i i i i i i i i i i i’, also bildlich gesprochen vierzigfach auf ein ‘I’ hinaus laufen, nicht allzu viel Semantik transportieren werden. – Womöglich hapert es hier i.p. AI ein wenig und besonderes Erkennen muss nicht vermutet werden; medienwirksam war’s natürlich schon, aber derartige Gags der AI bereichern die Nachrichtengebung bereits seit geraumer Zeit. Vielleicht wissen Sie genau hierzu mehr, lieber Herr Dr. Lobin; dies dann auch gerne substanziiert beibringen, hier, womöglich.)


Ansonsten, die Sprache entwickelt sich sozusagen in atemberaubenden Tempo, jeden Tag werden neue Wörter erfunden, sinnhafterweise, die “Eingabehilfen” schaden keineswegs, und der Schreiber dieser Zeilen kann sich auch vorstellen, dass zwischen Maschinen Geteiltes auch bspw. der menschlichen Sprache ähnlich, in Form sogenannter XML-Dokumente, mehr und mehr stattfinden wird, also durchaus der menschlichen Sprache ähnlich.

Wobei die Maschinen die Welt verstehen müssten, was für sie nicht geht, jedenfalls nicht so wie im von dem hier gemeinten Primaten gemeinten Sinne; allerdings ist die Humansprache womöglich auch, wegen ihren Dichte i.p. Inhalt, für die Automaten geeignet, selbst wenn sie sie nicht verstehen.

MFG + schönes Wochenende schon einmal,
Dr. Webbaer

Zur (Zitat) Kommunikation mit intelligenten Robotern und zur (Zitat) Kommunikation intelligenter Systeme untereinander
Für die heutige Generation von Haushaltsrobotern wie Roomba, dem Staubsaugerroboter oder Mäh- und Gartenrobotern ist die Kommunikation heute auf das Abstecken der Arbeitsfläche durch den Besitzer beschränkt. Diese Roboter für den Hausgebrauch sind heute nicht humanoid. In der nahen Zukunft könnten sich solche Haushaltshilfen ähnlich wie Haustiere einweisen lassen – also durch Gesten, Fingerzeig etc.
Staubsauger, Garten- und Mähroboter sind heute meist auf Karten ihrer Arbeitsumgebung angewiesen. Allerdings erstellen sie diese Karten selber. Und iRobot, der Hersteller von Roomba denkt daran, die dabei erhobenen Daten an andere Firmen weiterzugeben, die im Umfeld des Smart Home anzusiedeln sind So sieht also die Kommunikation intelligenter Systeme untereinandern heute aus: es werden Kundendaten untereinander ausgetauscht um weitere Produkte zu unterstützen.

Das EU-Projekt Companions for Seniors Citizens geht in der Mensch-Maschinenkommunikation wesentlich weiter will es doch älteren Menschen den
1) Zugang zu den Internetdienstleistungen über eine Art Internet-Assistent erleichtern – einen Internet-Assistenten, der weiss wie man Internetdienste anspricht und der vom Benutzer sprachliche Befehle akzeptiert.
2) älteren Menschen durch den Alltag helfen (Getränke einschenken und servieren, etc)

Vor allem 2) scheint mir sehr ambitioniert und heute wohl noch nicht alltagstauglich.

Ja, Balanus, genau so ist es (Zitat): Ich vermute, dass das Ihr eigentlicher Punkt war, dass eben Stefanowitschs „Frage der Moral“ auch anders beantwortet werden … Weiterlesen

in der Regel kamen die “Flüchtlinge” aus der SBZ/DDR, die “Vertriebenen” aus den ehem. deutschen Ostgebieten. Der Unterschied liegt auf der Hand. Sicher wurde auch … Weiterlesen

Vortrag am Donnerstag in der Digital Eatery: der Gutenberg-Editor

Digital Eatery, Unter den Linden 17, Donnerstag 19 Uhr im Rahmen des WordPress Meetup Berlin gibts nen Vortrag von Maja Benke über den neuen Editor für WordPress: Gutenberg.

Gutenberg

Description

Gutenberg is more than an editor. While the editor is the focus right now, the project will ultimately impact the entire publishing experience including customization (the next focus area).

Discover more about the project.

Editing focus

The editor will create a new page- and post-building experience that makes writing rich posts effortless, and has “blocks” to make it easy what today might take shortcodes, custom HTML, or “mystery meat” embed discovery. — Matt Mullenweg

One thing that sets WordPress apart from other systems is that it allows you to create as rich a post layout as you can imagine — but only if you know HTML and CSS and build your own custom theme. By thinking of the editor as a tool to let you write rich posts and create beautiful layouts, we can transform WordPress into something users love WordPress, as opposed something they pick it because it’s what everyone else uses.

Gutenberg looks at the editor as more than a content field, revisiting a layout that has been largely unchanged for almost a decade.This allows us to holistically design a modern editing experience and build a foundation for things to come.

Here’s why we’re looking at the whole editing screen, as opposed to just the content field:

  1. The block unifies multiple interfaces. If we add that on top of the existing interface, it would add complexity, as opposed to remove it.
  2. By revisiting the interface, we can modernize the writing, editing, and publishing experience, with usability and simplicity in mind, benefitting both new and casual users.
  3. When singular block interface takes center stage, it demonstrates a clear path forward for developers to create premium blocks, superior to both shortcodes and widgets.
  4. Considering the whole interface lays a solid foundation for the next focus, full site customization.
  5. Looking at the full editor screen also gives us the opportunity to drastically modernize the foundation, and take steps towards a more fluid and JavaScript powered future that fully leverages the WordPress REST API.

Blocks

Blocks are the unifying evolution of what is now covered, in different ways, by shortcodes, embeds, widgets, post formats, custom post types, theme options, meta-boxes, and other formatting elements. They embrace the breadth of functionality WordPress is capable of, with the clarity of a consistent user experience.

Imagine a custom “employee” block that a client can drag to an About page to automatically display a picture, name, and bio. A whole universe of plugins that all extend WordPress in the same way. Simplified menus and widgets. Users who can instantly understand and use WordPress — and 90% of plugins. This will allow you to easily compose beautiful posts like this example.

Check out the FAQ for answers to the most common questions about the project.

Compatibility

Posts are backwards compatible, and shortcodes will still work. We are continuously exploring how highly-tailored metaboxes can be accommodated, and are looking at solutions ranging from a plugin to disable Gutenberg to automatically detecting whether to load Gutenberg or not. While we want to make sure the new editing experience from writing to publishing is user-friendly, we’re committed to finding a good solution for highly-tailored existing sites.

The stages of Gutenberg

Gutenberg has three planned stages. The first, aimed for inclusion in WordPress 5.0, focuses on the post editing experience and the implementation of blocks. This initial phase focuses on a content-first approach. The use of blocks, as detailed above, allows you to focus on how your content will look without the distraction of other configuration options. This ultimately will help all users present their content in a way that is engaging, direct, and visual.

These foundational elements will pave the way for stages two and three, planned for the next year, to go beyond the post into page templates and ultimately, full site customization.

Gutenberg is a big change, and there will be ways to ensure that existing functionality (like shortcodes and meta-boxes) continue to work while allowing developers the time and paths to transition effectively. Ultimately, it will open new opportunities for plugin and theme developers to better serve users through a more engaging and visual experience that takes advantage of a toolset supported by core.

Contributors

Gutenberg is built by many contributors and volunteers. Please see the full list in CONTRIBUTORS.md.

FAQ

How can I send feedback or get help with a bug?

We’d love to hear your bug reports, feature suggestions and any other feedback! Please head over to the GitHub issues page to search for existing issues or open a new one. While we’ll try to triage issues reported here on the plugin forum, you’ll get a faster response (and reduce duplication of effort) by keeping everything centralized in the GitHub repository.

How can I contribute?

We’re calling this editor project “Gutenberg” because it’s a big undertaking. We are working on it every day in GitHub, and we’d love your help building it.You’re also welcome to give feedback, the easiest is to join us in our Slack channel, #core-editor.

See also CONTRIBUTING.md.

Where can I read more about Gutenberg?

Reviews

Nice idea but buggy

I can’t use an editor where I don’t know if half the paragraph I just wrote will go away or not, if shift-enter will enter a line break tag (br) or not, and if cmd+z will undo or not.

Working with it was frustrating because of the bugs, and the blocks didn’t really improve anything.

I did like how meta fields don’t go at the bottom of the text editor by default because that was a mess.

I wonder what custom post types that don’t really use the page content will look like. For instance, one of mine implements a title and a photo but the content is rarely used. If the content pane can’t be narrower it will be harder to explain to the users.

No just no.

I am in shock with how bad this is. And its supposedly going to be released as the DEFAULT in a couple of updates? This has to be a joke.

All the best things about block-like editors are ignored here, its like they have never used a block editor before. There’s no “drag and drop” at all, really. You should be able to simply drag blocks to the left and right of each other. The way the “columns(beta)” option works is essentially how the whole editor should work by default but doesn’t for some reason. Want a good example? Use MailChip and build a custom template. There is an example of a really dated but nice working “block” editor. Use that as a base to move forward because what has been built here is… horrible.

Random paragraph tags are inserted throughout the content with no rhyme or reason and you constantly have to go to the code area to clean them out and fix invalidly nested tags. The system is unintuitive and cumbersome and worst of all does not feel natively WordPress. WordPress is so clean and intuitive everywhere else, other than the Customizer where it is up to the theme developer, but even that manages to feel more native.

This editor reeks of being unpolished and untested. It’s complicating something that was not complicated at all before. I definitely applaud them wanting to replace the old outdated TinyMCE style editor but this is NOT ready and is NOT even close to an acceptable replacement. DO NOT RELEASE THIS unless you want to KILL WORDPRESS.

Js save method not working

Page is not loading most of the times. Updating and publishing failed always. Take away the js/ajax dependency and it is not developer friendly.

Looks Good, Doesn’t Work Good

Its a shame, but besides a brand new wordpress install, gutenberg doesnt seem to work in any of my sites, sometimes its just some quirk, sometimes it just flat out breaks the backend… not good….

Read all 1,409 reviews

Contributors & Developers

“Gutenberg” is open source software. The following people have contributed to this plugin.

Contributors

“Gutenberg” has been translated into 39 locales. Thank you to the translators for their contributions.

Translate “Gutenberg” into your language.

Interested in development?

Browse the code, check out the SVN repository, or subscribe to the development log by RSS.

Changelog

Latest

New Features

  • Add ability to change overlay color in Cover Image.
  • Introduce new Font Size Picker with clear labels and size comparison.
  • Introduce new RichText data structure to allow better manipulation of inline content.
  • Add Pullquote style variation and color palette support.
  • Add support for post locking when multiple authors interact with the editor.
  • Add an alternative block appender when the container doesn’t support the default block (paragraph).
  • Improve the UI and interactions around floats.
  • Add option to skip PublishSidebar on publishing.
  • Add support for shortcode embeds that enqueue scripts.
  • Add a button to exit the Code Editor.
  • Introduce a reusable ResizableBox component.
  • Style nested <ul>s with circles instead of normal bullets.
  • Show hierarchical terms sorted by name and allow them to be filterable through search. Hide the filter box if there are fewer than 8 terms.
  • Improve messaging around invalid block detection.
  • Use text color for links when a paragraph has a color applied.
  • Allow extended usage of the controls API in resolvers within data layer.
  • Ensure that a default block is inserted (and selected) when all other blocks are removed.
  • Enhance the block parser to support multiple type, in accordance with JSON schema.
  • Add a larger target area for resize drag handles.
  • Add media button to classic block.
  • Add control to toggle responsive mechanism on embed blocks.
  • Update sidebar design to have a lighter feeling.
  • Update resolvers in data layer to rely on controls instead of async generators.
  • Set template validity on block reset.
  • Remove dirty detection from Meta Boxes to reduce false positives of “unsaved changes”.
  • Show “Publish: Immediately” for new drafts by inferring floating date.
  • Add a slight transition to Full Screen mode.
  • Improve spacing setup in Gallery Block.
  • Remove additional side padding from blocks.
  • Improve the reusable blocks “Export as JSON” link.
  • Enforce a default block icon size to allow flex alignment and fix unaligned labels.
  • Consider single unmodified default block as empty content.
  • Only display URL input field when “Link To” is set for Image Block.
  • Make backspace behavior consistent among Quote, Verse and Preformatted.
  • Expose refresh method from Dropdown component.
  • Omit style tags when pasting.
  • Use best fitting embed aspect ratio if exact match doesn’t exist.
  • Avoid dispatching undefined results in promise middleware.
  • Change keyboard shortcut for removing a block to access + z.
  • Replace the Full Screen mode “x” icon with a back arrow.
  • Make drag handle visible on hover while in nested contexts.
  • Pass the tab title to the TabPanel component for situations where it may need to be highlighted.
  • Allow setting no alignment when a default alignment exists.
  • Improve title and appender margin fix.
  • Avoid focusing on the close button on modal and try a modal appear animation.
  • Change the URL Input label to match Classic.
  • Adjust media upload source for RichText.
  • Handle edge cases in with-constrained-tabbing and add tests.
  • Set a consistent input field width in media placeholders.
  • Add a hover state to sidebar panel headers.
  • Change settings title from “Writing” to “View”.
  • Convert the “tools” menu group into internal plugin.
  • Normalize data types and fix default implementation in parser.
  • Cleanup CSS specificity issues on Button component for portability.
  • Display error when attempting to embed URLs that can’t be embedded and don’t generate a fallback.
  • Update some edit and save button labels and styles for consistency.
  • Make “Manage Reusable Blocks” a link instead of an icon button.

Bug Fixes

  • Fix issue with Enter and the Read More block.
  • Fix menu item hover colors.
  • Fix issue with editor styles and fullscreen mode.
  • Fix popover link repositioning.
  • Fix Space Block layout issues on small screens.
  • Fix custom classNames for dynamic blocks.
  • Fix spacing of post-publish close button in other languages.
  • Fix Async Generator resolvers resolution.
  • Fix issue with Spacer Block not being resizable when using unified toolbar and spotlight mode.
  • Fix grammar.md manifest entry and update data docs.
  • Fix issue with region focus on the header area on IE11.
  • Fix reusable block broken button dimensions on IE11.
  • Fix issues with dropping blocks after dragging when calculating new block index.
  • Fix InnerBlock templates sync conditions to avoid a forced locking.
  • Fix typo in @wordpress/api-fetch README.md.
  • Fix regression with Button Block placeholder text.
  • Fix dropzone issue in Edge (event.dataTransfer.types not being an array).
  • Fix documentation for registerBlockStyle arguments and clarify getSaveElement filter.
  • Fix raw transforms not working in Edge when pasting content.
  • Fix a regression where wide images would cause horizontal scrollbars.
  • Fix issue with gallery margin while typing a caption.
  • Fix Block alignment CSS rules affecting nested blocks.
  • Fix CSS issue with nested paragraph placeholder.
  • Fix links in docs and add documentation for isPublishSidebarEnabled.
  • Fix shortcode package dependencies.
  • Fix overscroll issues locking scroll up on long pages.
  • Fix reference to SVG component in docs.
  • Fix Table Block header and body column misalignment.
  • Fix an issue where inserting like breaks would throw an error.
  • Fix regressions with placeholder text color (Cover Image, captions).
  • Fix Editor Styles regression.
  • Fix faulty Jed state after setLocaleData.
  • Fix small line-height issue in editor style.
  • Fix Pullquote margin regressions.
  • Fix issues with File Block and new RichText structures.
  • Fix Writing Flow E2E test.
  • Fix issues with “tips” popup margins.
  • Fix issue with mentions after rich text value merge.
  • Fix clipping issue with Instagram embed.
  • Fix ESNext example code.
  • Fix usage of tabs / spaces in parser code.
  • Fix Classic Block toolbar regression.
  • Fix issues with Table Block alignments.
  • Fix inserter misalignment regression.

Other Changes

  • Minor i18n fixes after deprecations were removed.
  • Rename parameter from mapStateToProps to mapSelectToProps in withSelect.
  • Rename AccessibleSVG to SVG and make it work with React Native.
  • Change createObjectUrl to createBlobURL.
  • Clean up Sass variables, comments, reduce complexity.
  • Move Classic Block to packages.
  • Move HTML Block into the blocks library package.
  • Move embed scripts into the body in preview documents.
  • Ensure that the return value of apiFetch is always a valid Promise object in Firefox.
  • Allow negative numbers in order field for Page Attributes.
  • Make sure the demo page loads without marking itself as having changes.
  • Refactor MediaUpload, MediaPlaceholder, and mediaUpload to support arrays with multiple supported types.
  • Add new icons to dashicons package.
  • Add link to “add_theme_support” docs.
  • Remove glob and just include necessary files.
  • Remove unused isButton prop.
  • Remove Vine embed.
  • Replace length check with RichText.isEmpty in Image Block.
  • Replace TinyMCE function to decode entities with existing Gutenberg package.
  • Extract the edit-post module as a reusable package.
  • Pass editor initial settings as direct argument.
  • Pass feature image ID to media upload component.
  • Pass all available properties in the media object.
  • Replace element-closest with registered vendor script.
  • Add new handbook introduction and docs about “blocks as the interface”.
  • Add utils to the wp-data script dependencies.
  • Disable alternate diff drivers in setup script.
  • Clarify RichText.Content readme docs.
  • Document isDefault option for block styles.
  • Update Panel component documentation.
  • Update full post content test fixtures.
  • Add ESLint rule about not allowing string literals in IDs.
  • Add a test for the new Code → Preformatted transform and use snapshots.
  • Add E2E test to visit demo page and verify errors.
  • Add E2E tests for list creation.
  • Update Redux to the latest version.

Mobile

  • Add the React Native entry point to more packages.
  • Need to define isRichTextValueEmpty for mobile.
  • Have Travis run mobile tests that use the parent code.
  • Wire onEnter to requestHTMLWithCursor command in RichText.